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Dow Jones News
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(1)

fair-news.de/Perspektive 2013: Das Jahr der Honorarberatung

Wie ein Gutachten des Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler 
ergab, gehen den Deutschen bei der Altersvorsorge jährlich rund 
50 Milliarden Euro verloren. Die Lösung heißt Honorarberatung. 
 
Als die Meldung durch die Nachrichtensendungen ging, war der 
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sofort 
zur Stelle, um ein deutliches Dementi zu formulieren. Doch das 
Statement ändert nichts an der Tatsache, dass Altersvorsorge und 
Falschberatung in einem empfindlichen Zusammenhang stehen. Das 
Gutachten vom Bamberger Finanzwissenschaftler Professor Andreas 
Oehler kommt zum Schluss, dass alleine bei Riester-Verträgen 
jährlich 1 Milliarde Euro an den Kunden vorbei fließen. Bei 
Lebens- und Rentenversicherungen sind es sogar 16 Milliarden 
Euro. Die Bundesweite Honorarberatung 
(http://www.bundesweitefinanzberatung.de/nachrichten/ansicht/schlechte-anlageberatung-deutsche-kostet-der-beratungspfusch-50-milliarden-euro-11808/) 
hatte ebenfalls über das Gutachten berichtet und ist mit der 
Thematik naturgemäß schon länger befasst. 
 
Kostenlos kann teuer werden 
 
Falschberatung kann nie vollständig ausgeschlossen werden. Doch 
die Wahrscheinlichkeit lässt sich reduzieren. Wenn die Grundlage 
einer Beratung vornehmlich im Verlaufen von Produkten mit hohen 
Provisionen liegt, kann eine objektive Sicht auf die Thematik 
nahezu ausgeschlossen werden. Der Berater ist hier in erster 
Linie ein Verkäufer, der Beratungsansatz ist also ein aufs 
Verkaufen ausgerichteter. Honorarberater dagegen rechnen nach 
Stundensätzen ab, sie beraten daher völlig losgelöst von 
Provisionen. Politisch gefordert wird eine grundlegende Reform 
bei Anlageprodukten. Nicht nur Thomas Opperman (SPD) verlangt den 
Weg fort von der Provisionsberatung hin zur Honorarberatung. 
Überall werden die Rufe nach objektiver Beratung lauter. 
 
Jeder ist mitverantwortlich 
 
Es wäre zu kurz gegriffen, würde man die Verantwortung der 
Misere allein den Versicherungskonzernen und Banken zuschieben. 
Denn auf der anderen Seite stehen die Kunden, die der Auffassung 
sind, eine professionelle Beratung dürfe nichts kosten. Dabei 
kommen Studien immer wieder zu dem Ergebnis, dass die 
vermeintlich kostenlose Beratung letztlich teurer ist als die 
Dienste eines Honorarberaters. Schließlich zahlt der Kunde 
Kosten, Gebühren und nicht zuletzt die Provisionen, die 
besonders bei der Altersvorsorge oft sehr hoch sind. Das Umdenken 
muss also auf breiter Basis stattfinden. Die Konzerne oder 
Vermittler informieren die Kunden aus eigenem Antrieb nur selten, 
das zeigen die Veränderungen, die - gewissermaßen still und 
leise - jüngst bei den Lebensversicherungen 
(http://www.bundesweitefinanzberatung.de/expertenartikel/ansicht/lebensversicherungskunden-muessen-unbedingt-aufpassen-11588/) 
vorgenommen wurden. Bei den Kunden ist daher Eigenverantwortung 
gefragt. 
 
Neue Wege gehen 
 
Immer klarer wird der Ruf nach einer Reform der Versicherungs- 
und Finanzberatung. Kernpunkt ist der Ansatz, Transparenz und 
Offenheit bei der Beratung in den Vordergrund zu stellen. Ist das 
der Fall, kann das Ergebnis einer Beratung durchaus die 
Empfehlung sein, nichts zu unterschreiben, weil man ausreichend 
versorgt ist. Bei Beratungen auf Provisionsbasis ist dieser Rat 
meist nicht zu erwarten, weil an ihm nichts verdient wird. Es ist 
also ein allgemeines Umdenken nötig, auch die Verbraucher sind 
angehalten, alte Pfade zu verlassen und sich auf neue Sichtweisen 
einzulassen. Schließlich gibt es die Honorarberatung längst. 
Auch ohne verpflichtendes Gesetz. 
 
+++ Kontakt: 
Bundesweite Honorarberatung 
Pollhorn 7 
24808 Jevenstedt 
Deutschland 
 
+++ Pressekontakt: 
Frank Frommholz 
043 371407 
qm@bundesweitefinanzberatung.de 
 
+++ Homepage: www.bundesweitefinanzberatung.de 
 
+++ Unternehmensinfo: 
Über Bundesweite Honorarberatung: 
Die Bundesweite Honorarberatung stellt mit 
www.bundesweitefinanzberatung.de ein Portal zur Verfügung, auf 
dem sich Honorarberater, Verbraucher und Organisationen auf 
Augenhöhe begegnen. Ziel des Portals ist die Positionierung der 
unabhängigen Honorarberatung als transparente, faire und 
verbraucherfreundliche Finanzdienstleistung. 
 
Der Fokus liegt bei der Honorarberatung auf dem Verzicht von 
Provisionen und der daraus resultierenden vertrauensvollen, 
nutzenorientierten und transparenten Beratung von Verbrauchern. 
Genau das möchte die Bundesweite Honorarberatung kommunizieren, 
um Verbrauchern Sicherheit zu geben und Branchenkennern, die 
diese Werte ehren, eine Plattform zu bieten. 
 
+++ fair-NEWS-Artikel: 
http://www.fair-news.de/pressemitteilung-693267.html 
 

(END) Dow Jones Newswires

December 30, 2012 05:48 ET (10:48 GMT)

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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