Von Manuela Mesco
Die portugiesische Banco Espirito Santo hat für die schweizerische Privatbank BSI ein Gebot abgebeben, wie die italienische Zeitung Il Sole 24 Ore unter Berufung auf Finanzkreise berichtet. Die BSI wird von der Assicurazioni Generali kontrolliert.
Dem Bericht zufolge ist das Gebot im Verlauf der vergangenen Wochen abgegeben worden. Es könnte aber unter dem gelegen haben, was die Generali als Wert für BSI angibt, nämlich rund zwei Milliarden Euro. Generali wollte sich zu dem Bericht nicht äußern, schreibt Il Sole 24 Ore.
Im März ist bereits für die BSI geboten worden, und zwar von der spanischen Bankinter und dem US-amerikanischen Investmentfonds Apollo Global Management, wie das Wall Street Journal berichtet hatte. Damals wollte Generali ebenfalls keinen Kommentar hierzu abgeben.
Generali hatte vor einigen Monaten die BSI zum Verkauf angeboten, da sich das Institut von nicht-strategischen Bereichen trennen will. Als Teil dieser Strategie hat der italienische Versicherer in der vergangenen Woche bereits seinen Minderheitsanteil an der mexikanischen Seguros Banorte Generali sowie an der Pensiones Banorte Generali an die Grupo Financiero Banorte verkauft, die an diesen Unternehmen bereits Mehrheitsanteile hielt.
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