Nach der Hiobsbotschaft von gestern versucht Solarworld-Chef Frank Asbeck, die Anleger seines Unternehmens zu beruhigen. Solarworld sei im Kern gesund, helfen würde ihm aber dennoch eine staatliche Maßnahme.
Solarworld-Chef Frank Asbeck sieht keine Pleitegefahr bei der von ihm gegründeten Solarfirma. "Eine Insolvenz droht nicht", sagte er dem Handelsblatt. Das Unternehmen verfüge über ausreichend Liquidität. "Diese liegt ungefähr auf dem Stand des dritten Quartals." Ende September hatte Solarworld 232 Millionen Euro in der Kasse.
Mit einer Pflichtmitteilung vom Donnerstagabend hatte Solarworld bekannt gegeben, dass mit den Gläubigern über eine Reduzierung der Schulden geredet werden soll. "Wir haben den Schritt proaktiv gemacht, weil wir auf der Passivseite eine Entlastung brauchen", sagte Asbeck. Im Kern geht es um die ausstehenden Anleihen, die in Summe ein Volumen von 900 Millionen Euro haben. Diese machen den Großteil der Verbindlichkeiten aus, die Ende September bei 1,04 Milliarden Euro gelegen hatten.
Asbeck betonte, dass Solarworld im Kern gesund sei. "Wir müssen operativ einige Anpassungen machen, die werden nun kommen." Dies ...
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