Die Wiener Börse hat die Handelswoche bei
durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX
stieg am Freitag um 0,61 Prozent auf 2.459,38 Punkte. Auch
das europäische Umfeld ging überwiegend mit Kursgewinnen ins
Wochenende. Bereits am Vormittag sorgte ein besser als erwartet
ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex für gute Stimmung an den
Aktienmärkten. Das Barometer stieg im Januar auf 104,2 Punkte nach
102,4 Zählern im Dezember. Das ist der dritte Anstieg in Folge: dies
signalisiert eine konjunkturelle Wende zum Besseren.
Gesucht waren unter anderem Bankwerte. Erste Group zogen um klare 2,41 Prozent auf 24,63 Euro an. Die Titel
befanden sich damit den zweiten Tag in Folge auf Erholungskurs,
nachdem sie in den sieben Tagen zuvor in Summe knapp neun Prozent an
Wert verloren hatten. Raiffeisen gewannen 0,59
Prozent auf 33,00 Euro.
An die Spitze der Kurstafel setzten sich jedoch Palfinger
mit einem klaren Zuschlag von 4,94 Prozent auf 20,60 Euro.
Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben zuvor ihr Anlagevotum
für die Aktien des Kranherstellers von "neutral" auf "buy" angehoben
und auch das Kursziel wurde von 18 Euro auf 25 Euro erhöht.
Auch Flughafen Wien legten 1,89 Prozent auf
45,17 Euro zu, nachdem die Erste Group-Experten ihr Kursziel für die
Papiere von 39,50 Euro auf 50,0 Euro angehoben haben. Das
Anlagevotum blieb indessen unverändert bei "accumulate".
Daneben haben die Spezialisten der Commerzbank ihr
Anlagevotum für die Papiere der Voestalpine von
"hold" auf "buy" erhöht. Auch das Kursziel wurde von 25 Euro auf 29
Euro nach oben geschraubt. voestalpine gingen mit einem Plus von
0,51 Prozent auf 27,46 Euro aus der Sitzung.
Telekom Austria schlossen um 1,62 Prozent
leichter bei 5,51 Euro. Das Unternehmen hat sich über eine Anleihe
600 Millionen Euro vom Kapitalmarkt geholt. Mit dem Geld soll unter
anderem den Kauf der Mobilfunkdiskontmarke Yesss! finanziert werden.
EVN gaben 1,47 Prozent auf 12,04 Euro ab,
jedoch ist am heutigen Handelstag ein Dividendenabschlag von 0,42
Euro-Cent zu berücksichtigen. Die Papiere des Branchenkollegen
Verbund sackten um 3,82 Prozent auf 16,61 Euro ab und bildeten damit
das Ende im prime market.
Neue Nachrichten gab es außerdem von Intercell (plus 2,22
Prozent auf 1,84 Euro). Der Impfstoffhersteller lässt seine
Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 27.
Februar über die geplante Fusion mit dem französischen
Biotech-Unternehmen Vivalis abstimmen. Durch die Mitte Dezember
bekannt gegebene Verschmelzung soll ein europaweit führendes
Biotech-Unternehmen Valneva im Bereich Impfstoffe und Antikörper
entstehen./bel/APA/stb
ISIN AT0000999982 AT0000652011 AT0000606306 AT0000758305
AXC0208 2013-01-25/18:30