Im Rahmen einer Branchenstudie zum europäischen Versorgersektor haben die Analysten der Berenberg Bank die Papiere des heimischen Verbund mit "Sell" wieder neu in ihre Coverage aufgenommen. Das Kursziel wurde bei 14,50 Euro festgesetzt.
Die Analysten nennen drei wesentliche Einflussfaktoren für den Verbund: die Strompreise, die Wasserkrafterzeugung und internationale Beteiligungen. Bei den Strompreisen rechnen die Experten derzeit nicht mit einer Erholung und die Wasserkrafterzeugung dürfte sich nach einer überdurchschnittlichen Performance 2012 im laufenden Jahr 2013 wieder normalisieren. Überdies dürften die internationalen Beteiligungen des Verbund, unter anderem in Frankreich und Italien, weiterhin Verluste schreiben.
Das Ergebnis je Papier für 2012 wurde mit 1,13 Euro beziffert. In den Folgejahren wird ein Gewinn je Aktie im Höhe von 0,98 Euro (2013), 0,86 Euro (2014) und 0,94 Euro (2015) erwartet. Die Dividendenschätzungen der Berenberg-Analysten belaufen sich daneben auf 0,55 Euro (2012), 0,49 Euro (2013), 0,43 Euro (2014) und 047 Euro (2015).
An der Wiener Börse notierte der Verbund am Mittwoch zu Handelsstart um 0,56 Prozent höher bei 16,24 Euro.
Analysierendes Institut Berenberg Bank
(Schluss) bel
AFA0002 2013-02-06/09:32
ISIN: AT0000746409
