Der US-Konzern Cliffs Natural Resources (WKN A0RBDY) hat im vergangenen Quartal rote Zahlen geschrieben. Vor allem auf Grund einer Abschreibung, gestiegener Kosten und niedrigerer Eisenerzpreise. Das Unternehmen reagierte unter anderem, indem es die Dividende um 76% kürzte.

Das Babbitt-Projekt von Cliffs Natural
Die Abschreibung auf die Übernahme von Consolidated Thompson war schon bekannt, doch die Dividendenkürzung kam als negative Überraschung. Noch im vergangenen März hatte Cliffs seine Auszahlung mehr als verdoppelt und versprochen, die Rendite für seine Aktionäre zu steigern.
Das Geschäft litt aber unter einem heftigen Einbruch des Eisenerzpreises, der im September auf 86,70 USD pro Tonne fiel - nach mehr als 180 USD pro Tonne im September 2011. Das war vor allem auf die sinkende Nachfrage aus China zurückzuführen, dem weltweit größten Produzenten und gleichzeitig Verbraucher des Rohstoffs. Mittlerweile hat sich der Preis für Erz mit einem Eisengehalt von 62% wieder auf rund 155 USD pro Tonne erholt.
Wie die Analysten von Morningstar anmerken, hat Cliffs auf den kanadischen Minen, nach Ansicht der Experten die Basis für weiteres Wachstum, mit Kosten von 117 USD pro Tonne gefördert, das Produkt aber nur zu 101 USD pro Tonne verkaufen können. Kein gutes Zeichen, meinen die Experten.
Zudem gab der Konzern bekannt, dass man eine Aktienplatzierung plant, um ...
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