Die Beteiligungsgesellschaft Gesco lässt sich heute ein wenig in die Karten bzw. Bücher schauen. Hierbei geht es um den Zeitraum vom 01.04.2012 bis zum 31.12.2012, also in diesem Fall um die ersten 3 Quartale des Geschäftsjahres. Beim Auftragseingang lag man mit 337,1 Mio. € auf Vorjahreshöhe. Beim Umsatz schaffte man eine Verbesserung um 8,3 % auf 335 Mio. €. Etwa die Hälfte des Anstiegs wurde organisch geschafft. Etwas schwächer war dagegen der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter. Hier kam man auf 16,9 Mio. € nach vorher 17,4 Mio. €. Allerdings steckte in dem Vorjahreswert auch der positive Sondereffekt eines Einmalertrags im Kontext von Rechtsstreitigkeiten. Das Ergebnis je Aktie war auch schwächer, aber das lag zudem auch am Effekt der Kapitalerhöhung, womit sich die Zahl der Aktien um etwa ein Zehntel ausdehnte. Also der typische Verwässerungseffekt. Was ist für das Gesamtjahr zu erwarten? Gesco rechnet mit einem Konzernumsatz von rd. 438 Mio. € bei einem Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter im Volumen von 20,5 Mio. € Je Aktie gerechnet wären das 6,17 €. Beim Kurs von etwa 81,76 € hieße das eine Gewinnbewertung von etwa 13,3.
Walter Tissen / www.frankfurter-boersenbrief.de
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