Zürich (ots) - Die Spannung steigt bei Alpiq. Der Stromkonzern
braucht bis zu einer Milliarde Franken. Doch die geplante
Kapitalerhöhung lässt weiter auf sich warten. Die Zeit drängt. Am 12.
März veröffentlicht der Konzern die Jahreszahlen. Bis dahin finden
noch zwei Verwaltungsratssitzungen und eine dringliche
Telefonkonferenz statt. Der Gesprächsbedarf im Gremium ist hoch. Bis
heute weigert sich der französische Stromkonzern EDF als
Minderheitsaktionär, weiteres Geld einzuschiessen. Das hat
Konsequenzen. Der Aktionärsbindungsvertrag gibt jedem Kernaktionär
ein Vetorecht gegen einen Kapitalschritt. «Für wichtige Massnahmen
muss im Gremium Einstimmigkeit herrschen», sagt ein EDF-Vertreter.
Zuletzt haben sich die Fronten verhärtet. EDF-Chef Henri Proglio
spricht davon, dass die Beteiligung an Alpiq «wahrscheinlich» kein
längerfristiges Investment mehr sei. Im Analysten-Gespräch wird
EDF-Finanzchef Thomas Piquemal deutlicher: «Unglücklicherweise müssen
wir ziemlich tatenlos zusehen, wie sich die Situation bei Alpiq
verschlechtert.»
Alpiq versucht laut Insidern nun, die Kapitalerhöhung ohne die
Franzosen zu stemmen. Dazu müssten Investoren zwischen 350 und 500
Millionen Franken an Kapital einschiessen, um den EDF-Anteil sowie
jenen der Alpiq-Kleinanleger auszugleichen. Der Stromkonzern gibt zum
Sachverhalt keine Auskunft.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
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Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 0434445900.
braucht bis zu einer Milliarde Franken. Doch die geplante
Kapitalerhöhung lässt weiter auf sich warten. Die Zeit drängt. Am 12.
März veröffentlicht der Konzern die Jahreszahlen. Bis dahin finden
noch zwei Verwaltungsratssitzungen und eine dringliche
Telefonkonferenz statt. Der Gesprächsbedarf im Gremium ist hoch. Bis
heute weigert sich der französische Stromkonzern EDF als
Minderheitsaktionär, weiteres Geld einzuschiessen. Das hat
Konsequenzen. Der Aktionärsbindungsvertrag gibt jedem Kernaktionär
ein Vetorecht gegen einen Kapitalschritt. «Für wichtige Massnahmen
muss im Gremium Einstimmigkeit herrschen», sagt ein EDF-Vertreter.
Zuletzt haben sich die Fronten verhärtet. EDF-Chef Henri Proglio
spricht davon, dass die Beteiligung an Alpiq «wahrscheinlich» kein
längerfristiges Investment mehr sei. Im Analysten-Gespräch wird
EDF-Finanzchef Thomas Piquemal deutlicher: «Unglücklicherweise müssen
wir ziemlich tatenlos zusehen, wie sich die Situation bei Alpiq
verschlechtert.»
Alpiq versucht laut Insidern nun, die Kapitalerhöhung ohne die
Franzosen zu stemmen. Dazu müssten Investoren zwischen 350 und 500
Millionen Franken an Kapital einschiessen, um den EDF-Anteil sowie
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Sachverhalt keine Auskunft.
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