Das spanische Bauunternehmen ACS
Bis zum Ende dieses Jahres sollten die Nettoschulden von derzeit 4,9 Milliarden auf 3,0 Milliarden Euro gesenkt werden. Der Hochtief-Großaktionär hatte im vorigen Jahr Nettoverluste von 1,93 Milliarden Euro erlitten, seinen Schuldenberg aber fast um die Hälfte abgebaut.
Pérez pries den neuen spanischen Hochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes, dem in Essen eine gewisse Skepsis entgegengebracht wird. "Er ist die beste Führungskraft, die es in der Branche in Spanien und auf der ganzen Welt gibt", sagte Pérez, der auch Präsident von Real Madrid ist. Die Ernennung von Fernández Verdes habe bereits zu einer Verbesserung der Geschäfte der australischen Hochtief-Tochter Leightonin den USA geführt. Sie werde auch in Deutschland bald positive Ergebnisse bringen.
Der ACS-Konzern wolle in den kommenden drei Jahren vor allem beim Bau von Infrastruktureinrichtungen im Verkehrssektor und in der Industrie ein verstärktes Wachstum erzielen, sagte Pérez. Dagegen sollten die Aktivitäten in anderen Bereichen gestutzt werden. Dazu gehöre der Betrieb von Flughäfen, Autobahnen, Anlagen zur Gewinnung von Wind- und Sonnenenergie oder Entsalzungsanlagen.
Die Hochtief-Mutter führte ihre Einbußen 2012 auf Sonderfaktoren
wie den verlustreichen Verkauf eines Kapitalanteils von zwölf
Prozent am Energieunternehmen Iberdrola
Die ACS-Tochter Hochtief will sich von großen Teilen des zuletzt wenig rentablen Europageschäfts trennen. Der neue Hochtief-Chef Fernández Verdes hatte am Donnerstag - gut drei Monate nach seinem Amtsantritt - den Verkauf der kompletten Servicesparte in Europa angekündigt./hk/DP/enl
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AXC0207 2013-03-01/15:49
