Die Deutsche Bank traut der
Finanzbranche nach Jahren der Krise 2013 die Trendwende zu. "In
Europa könnte das Jahr 2013 für die Banken ein Wendepunkt zum
Besseren bringen", heißt es im Geschäftsbericht des Frankfurter
Dax-Konzerns, der am Montag veröffentlicht wurde.
Allerdings dürfte die "Rückkehr zu nachhaltigem Ertragswachstum kaum
vor 2014 gelingen". Plänen, Privatkundengeschäft und
Investmentbanking stärker zu trennen, erteilte das Führungsduo Anshu
Jain/Jürgen Fitschen erneut eine Absage. Eine Universalbank sei das
richtige Modell. Darin sieht sich die Deutsche Bank durch das
vergangene Jahr bestätigt - trotz eines herben
Gewinneinbruchs./ben/enl/kja
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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