Basel - Der Lifesience-Konzern Lonza schlägt mit Blick auf sein Biosimilar-Geschäft vorsichtige Töne an. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, gebe es in diesem Bereich "signifikante regulatorische Unsicherheiten". Deshalb würden Lonza und Teva, die ein Gemeinschaftsunternehmen für dieses Geschäftsfeld führen, die regulatorischen und kommerziellen Rahmenbedingungen vor langfristigen Investitionsentscheiden vollständig evaluieren. Dennoch betont der Konzern, dass Biosimilar-Geschäft berge nach wie vor Potenzial für Teva und Lonza.
CEO Richard Ridinger hat diese Unsicherheiten bereits in der Presse angedeutet: So sagte er in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (FuW) vergangene Woche, das Biosimilar-Geschäft habe sich für alle wegen unklarer regulatorischer Bedingungen und der Verteidigungsstrategien der Innovatoren verlangsamt. Es sei noch nicht klar, ob das Geschäftsmodell, von dem der Konzern 2009 ausging, heute noch funktionieren würde.
Unsichere US-Regulierung
Biosimilar sind Folgepräparate ...
