ALLIANZ - Die Versicherungsbranche habe Probleme mit den sehr niedrigen Zinsen und mit der Tatsache, dass die Staatsanleihen nicht mehr sicher sind. "Bundesanleihen sind erst bei einer Rendite von 3 bis 4 Prozent wieder attraktiv", sagte Allianz-Investment-Vorstand Maximilian Zimmerer in einem Interview. Er kaufe deshalb verstärkt Schwellenländer-Bonds. (Handelsblatt S. 6)
HRE - Die einstige Krisenbank Hypo Real Estate (HRE) schrumpft. Rund 200 Mitarbeiter werden in eine neue Gesellschaft bei der Bad Bank verschoben. In anderen Abteilungen drohen Kündigungen. (Süddeutsche Zeitung S. 23)
VESTCORP - Das Düsseldorfer Beteiligungsunternehmen Vestcorp soll vom Vorstand ausgeplündert worden sein. Rund 12 Millionen Euro, der größte Teil des Firmenvermögens, sollen durch Kredite und Beratungshonorare an Unternehmen aus deren Umfeld verteilt worden sein, heißt es. (FAZ S. 15)
WÖLBERN - Die Skandale in der Fondsbranche reißen nicht ab. Die Staatsanwaltschaft Hamburg untersucht, ob das Emissisonshaus Wölbern Invest oder dessen Manager freie Mittel aus Fonds entnommen haben, um das Geld kurzzeitig in anderen Bereichen zu verwenden. Ein erstes Vorermittlungsverfahren war zunächst eingestellt worden. (Welt S. 15)
PSA - Der Automobilkonzern Peugeot-Citroen (PSA) will vor allem in China, Russland und Lateinamerika expandieren, sagte der Vorstandschef Philippe Varin in einem Interview. Insgesamt sollen die Verluste reduziert werden. "Unsere finanzielle Situation ist robust, die Kosten sinken", sagte er weiter. (FAZ S. 13)
VOESTALPINE - Aller Protest der Belegschaft hat nichts genutzt. Ein Weißer Ritter wurde nicht gefunden. Die TSTG Schienen Technik, das letzte Schienenwerk in Deutschland wird nun endgültig abgewickelt. Der Mutterkonzern Voestalpine habe keine andere Wahl angesichts der Überkapazitäten, sagte Spartenchef Hans Pfeiler. (Börsen-Zeitung S. 10)
HYPO ALPE ADRIA - Die österreichische Bank Hypo Alpe Adria soll abgewickelt werden, fordert Brüssel, falls keine rasche Sanierung gelingt. Eine Rettung um jeden Preis, auf Kosten der Steuerzahler, soll nicht durchgesetzt werden. (Süddeutsche Zeitung S. 22)
BLOOMBERG - Der Finanzinformationsanbieter Bloomberg plant eine Produktoffensive im Middle- und Back-Office-Bereich. In den nächsten Jahren werde sich Bloomberg aggressiv darum kümmern, Systeme und Informationen für diese Bereiche anzubieten, sagte Vorstand Daniel Doctoroff. (Börsen-Zeitung S. 3)
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April 11, 2013 01:09 ET (05:09 GMT)
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