Schindellegi - Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel (K+N) hat zum Jahresauftakt dank Sonderfaktoren einen deutlichen Gewinnsprung realisiert. Gewachsen ist das Unternehmen vor allem dank des Handels in Asien, Nordamerika, Südasien und Osteuropa. Zufrieden ist man mit den Geschäftsbereichen Luftfracht und Kontraktlogistik, während die Seefracht und die Landverkehre noch Probleme bereiteten.
K+N steigerte im ersten Quartal 2013 den Umsatzerlös um 5,4% auf 5,09 Mrd CHF und den aussagekräftigeren Bruttogewinn um 2,3% auf 1,54 Mrd. Derweil sprangen der operative Gewinn auf Stufe EBITDA um 43% auf 219 Mio und der EBIT um 69% auf 169 Mio. Der Gewinn der Aktionäre wurde auf 132 Mio verdoppelt, teilte die Gesellschaft am Montag mit.
Der massive Gewinnanstieg gründet in erster Linie auf einer Kartellbusse der Europäischen Union (EU) über umgerechnet 65 Mio CHF, welche die Vorjahreswerte um den entsprechenden Betrag minderte. Die Busse ausgerechnet hätten EBITDA, EBIT und Reingewinn etwa auf oder knapp über dem Vorjahreswert gelegen. Mit den gezeigten Zahlen hat K+N die Analystenerwartungen nur knapp erfüllt.
Erfolge in Luftfracht und Kontraktlogistik
Das Unternehmen hat sich den Angaben zufolge im Berichtsquartal in einem abgeschwächten Markt auf die Verbesserung der internen Effizienz und Wirtschaftlichkeit konzentriert. ...
