Von Tess Stynes
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat im ersten Quartal trotz höherer Erlöse weniger verdient als im Vorjahr. Belastet von Kosten durch die Übernahme des Schweizer Orthopädiekonzerns Synthes sank der Gewinn um 11 Prozent. Bereinigt um diese Kosten und weitere Effekte kletterte das Ergebnis aber stärker als von Beobachtern erwartet. Die Aktie von Johnson & Johnson reagiert vorbörslich deshalb mit Kursgewinnen.
In den drei Monaten verdiente der US-Konzern 3,5 Milliarden US-Dollar oder 1,22 Dollar je Aktie. Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 3,9 Milliarden Dollar. Bereinigt verdiente der Konzern aus New Brunswick aber deutlich mehr: Je Aktie kletterte das Ergebnis auf 1,44 von 1,37 Dollar. Der Umsatz stieg um 8,5 Prozent auf 17,5 Milliarden Dollar, hier profitierten die Amerikaner von der Synthes-Übernahme.
Stark lief es bei Johnson & Johnson in den Segmenten Diagnostik und Medikamente. In letzterem Bereich sorgte unter anderem das Mittel Invega zur Behandlung von Schizophrenie für einen Schub. In beiden Bereichen kletterten die Erlöse zum Jahresauftakt um 10 Prozent. Die Prognose für das laufende Gesamtjahr bestätigte der Konzern.
Im vorbörslichen US-Handel verteuert sich die Aktie von Johnson & Johnson um knapp 2 Prozent 82,90 Dollar.
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April 16, 2013 09:07 ET (13:07 GMT)
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