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Neue Aktienanleihen auf LVMH und BASF | |||||||||||||||||||||
| Am Rentenmarkt sind derzeit kaum zufriedenstellende Renditen zu erzielen. So werfen etwa Bundesanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren gerade mal eine magere Rendite von jährlich 0,35 Prozent ab. Aber auch vermeintlich sichere, fünfjährige Unternehmensanleihen mit einem AA-Rating bieten mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,35 Prozent einen Ertrag, der unterhalb der Inflationsrate liegt. Deutlich höhere Renditen sind indes mit Aktienanleihen möglich. So bieten etwa zahlreiche von der RBS emittierte Aktienanleihen derzeit eine Seitwärtsrendite im zweistelligen Prozentbereich. Dass Aktienanleihen angesichts der attraktiven Renditemöglichkeiten nicht ganz risikofrei sind, liegt in der Natur der Sache.
Darauf sollten Anleger achten Der Reihe nach: Zwar haben die sogenannten Reverse Convertibles genauso wie "normale" Anleihen eine feste Laufzeit und einen fixen Coupon. Welche Rendite Anleger mit Aktienanleihen letztendlich erzielen, ist jedoch in erster Linie von der Entwicklung des jeweiligen Basiswerts abhängig. Notiert der Kurs des Referenzwertes am Laufzeitende über dem bei der Emission festgezurrten Basispreis, erhalten Anleger neben den hohen Couponzahlungen auch den Nennbetrag. Liegt der Kurs des Basiswerts bei Fälligkeit hingegen unter dem Basispreis, erhalten Anleger eine bereits bei der Ausgabe festgelegte Anzahl an Aktien. Da deren Wert geringer ist als der Nennwert der Aktienanleihe, fällt die Rendite entsprechend niedriger aus. Grund zur Panik besteht dann aber zunächst noch nicht. Ins Minus rutschen Anleger erst dann, wenn der Kurs des Basiswerts so stark nachgibt, dass die hohe Verzinsung der Aktienanleihe aufgezehrt ist. Und: Angesichts des vergleichsweise hohen Coupons, der unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts stets ausgezahlt wird, stehen Aktienanleihebesitzer dann immer noch besser da als Aktionäre.
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