New York (BoerseGo.de) - Der US-Kreditkartenkonzern American Express hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gesteigert. Mit einem Überschuss von 1,15 Dollar je Aktie fiel der Gewinn 2 Cent besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz verzeichnete gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 3,9 Prozent auf 7,88 Milliarden Dollar, was unter den Konsensschätzungen der Analysten von 8,0 Milliarden Dollar liegt. Der Anstieg ist auf höhere Ausgaben der Kreditkarteninhaber, einen höheren Zinssatz für Kreditnehmer und auf höheren jährliche Gebühren für Kreditkartenbesitzer zurückzuführen. Insgesamt haben die Ausgaben der Kartenkunden in den USA um 7 Prozent zugenommen.
Der US-Kreditkartenkonzern plant für das kommende Quartal eine Erhöhung seiner Dividendenausschüttung und ein Aktienrückkaufprogramm Ende dieses Jahres. Im Gegensatz zu den Konkurrenten Visa und Mastercard trägt American Express das Risiko unbezahlter Kreditkartenschulden selbst.
Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 0,51 Prozent auf 64,00 US-Dollar.
