Dem Mischkonzern General Electric (GE) kann das widrige Wirtschaftsumfeld offenbar nicht viel anhaben. Der Konzern, der auf wichtigen Geschäftsfeldern mit der Siemens AG konkurriert, hat seinen Gewinn im Auftaktquartal trotz stagnierende Einnahmen gesteigert und die Markterwartungen übertroffen.
Im Zeitraum von Januar bis März verdiente der Mischkonzern mit Sitz in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mit 3,5 Milliarden US-Dollar 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis je Aktie lag bei 0,39 Dollar, fünf Cent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten mit 0,35 Dollar gerechnet. Der Umsatz stagnierte bei rund 35 Milliarden Dollar.
In fünf der insgesamt acht Geschäftsbereiche von GE legte der Gewinn zu. Auch der Auftragseingang, ein wichtiger Indikator für das zukünftige Geschäfte war größtenteils vielversprechend.
"Unsere Ausrüstungsaufträge im Quartal waren stark, sie wuchsen um 10 Prozent, die Öl- und Gasaufträge stiegen 24 Prozent und in der Luftfahrt um 47 Prozent", erklärte CEO Jeff Immelt in der Mitteilung. "In den Wachstumsmärkten legten die Ausrüstungs- und Dienstleistungsaufträge um 17 Prozent zu. Wir haben das Quartal mit unserem größten Auftragsbestand in der Konzerngeschichte beendet."
GE stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her und ist unter anderem auch in der Medizintechnik vertreten. Zudem hat der Konzern die eigene Finanzsparte GE Capital.
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April 19, 2013 06:53 ET (10:53 GMT)
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