Zürich – Das nach wie vor unsichere Marktumfeld in der Automobilindustrie sowie die anhaltende Schwäche des japanischen Yens gegenüber dem Euro haben den Geschäftsgang von Micronas im ersten Quartal 2013 wie erwartet negativ beeinflusst. Dennoch konnte der Bestellungseingang gegenüber dem vierten Quartal 2012 um 35.3 Prozent auf CHF 44.3 Millionen gesteigert werden, wie der Automobil- und Industriezulieferer am Dienstag mitteilte.
Die Book-to-bill-Ratio für das erste Quartal 2013 erreichte 1.19. Der konsolidierte Netto-Umsatzerlös betrug CHF 37.2 Millionen, was einer Abnahme von 2.4 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Dieser Rückgang sei auschliesslich auf die per Ende 2012 ausgelaufenen Consumer-Produkte zurückzuführen, heisst es dazu in der Mitteilung weiter. Der Automotive-Umsatz lag mit CHF 35.5 Millionen auf dem Niveau des Vorquartals. Die Brutto-Marge der Micronas Gruppe für das erste Quartal 2013 entsprach 28.7 Prozent vom Gesamtumsatz und betrug CHF 10.7 Millionen. Der Betriebsgewinn (EBIT) war gegenüber dem Vorquartal rückläufig und stellte sich auf CHF 0.5 Millionen, was einer EBIT-Marge von 1.3 Prozent entspricht. Der Betriebsgewinn wurde durch den Yen-EUR-Wechselkurs und durch einen leichten Bestandsabbau belastet.
Gewinneinbruch
Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses sowie eines Steuerertrags in Höhe von CHF 0.7 Millionen betrug der Gewinn der Micronas Gruppe für das erste Quartal 2013 CHF 1.0 Million, verglichen mit einem ...
