Das Geschäft mit Privat- und Businessflugzeugen leidet immer noch unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Im vergangenen Jahr seien weltweit 2.133 Flugzeuge ausgeliefert worden, sagte der Präsident des Luftfahrt-Presseclubs, Peter Pletschacher am Mittwoch bei der Eröffnung der Messe Aero in Friedrichshafen am Bodensee. Das sei ein geringerer Anstieg bei der sogenannten Allgemeinen Luftfahrt gegenüber dem Vorjahr um etwa 0,6 Prozent. 2007 seien es noch 4.277 Flugzeuge gewesen.
Unter Allgemeiner Luftfahrt verstehen die Experten die gesamte Fliegerei abseits des großen Linien-Luftverkehrs und der Militärflugzeuge - also kleine Motorflugzeuge, Ultraleichtflieger, Segelflugzeuge sowie Business-Jets. Der Umsatz der Branche habe im vergangenen Jahr bei 18,8 Milliarden Euro gelegen, nach 19,04 Milliarden im Jahr 2011, sagte Pletschacher. Derzeit seien 332 144 Flugzeuge weltweit im Einsatz, in Deutschland umfasst die Gesamtflotte der Allgemeinen Luftfahrt 21 149 Flugzeuge.
Der Umsatz der Branche habe im vergangenen Jahr bei 18,8 Milliarden Euro gelegen, nach 19,04 Milliarden im Jahr 2011, sagte Pletschacher. Derzeit seien 332.144 Flugzeuge weltweit im Einsatz, in Deutschland umfasst die Gesamtflotte der Allgemeinen Luftfahrt 21.149 Flugzeuge.
Diese Zahl habe sich seit zehn Jahren kaum verändert. Da das durchschnittliche Alter der Flugzeuge bei 37,7 Jahren liege, sei er aber optimistisch, dass sich in den kommenden Jahren ein enormer Bedarf an neuen Fliegern entwickeln werde.
Die Aero gilt als Leitmesse für die allgemeine Luftfahrt. Gezeigt werden neben alternativen Antriebssystemen beispielsweise auch Drohnen für die zivile Nutzung. Hochschulen und Arbeitgeber informieren zudem über Jobmöglichkeiten in der Branche. Die Schau läuft bis Samstag (27. April). Die Veranstalter rechnen mit rund 30.000 Besuchern./kst/DP/jha
AXC0169 2013-04-24/13:19
