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Lanxess - "Wir lassen uns nicht nervös machen" | ||||||||||||||||
| Der Chemiekonzern Lanxess ist seit Herbst 2012 im wichtigsten deutschen Aktienindex gelistet. Im Interview mit
MÄRKTE & ZERTIFIKATE zieht Lanxess-CEO Axel C. Heitmann eine erste Bilanz der DAX-Zugehörigkeit und spricht
über Herausforderungen für die Chemiebranche.
Märkte & Zertifikate: Herr Dr. Heitmann, die Börse zeigte sich von den jüngsten Lanxess-Geschäftszahlen eher enttäuscht. Wie bewerten Sie die Ergebnisse Ihres Unternehmens? Axel C. Heitmann: 2012 war ein geteiltes Jahr für Lanxess: Nach einem starken Jahresauftakt entwickelte sich die Nachfrage besonders aus der für uns wichtigen Automobil- und Reifenbranche im zweiten Jahresverlauf rückläufig. Dennoch haben wir das Geschäftsjahr mit starken Zahlen und einem nochmals verbesserten operativen Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro EBITDA vor Sondereinflüssen abgeschlossen - das bislang beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Der Konzernumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr aufgrund unserer Preisvor- Menge-Strategie, der Konzentration auf die Wachstumsmärkte, einer soliden Nachfrage für Agrochemikalien und erfreulicher Beiträge aus Akquisitionen erstmals über neun Milliarden Euro. Auch unser Konzerngewinn erreichte mit 514 Millionen Euro einen neuen Höchstwert. Der operative Cashflow hat sich - trotz eines gestiegenen Working Capital - im Geschäftsjahr 2012 deutlich positiv entwickelt. Die Nettofinanzverschuldung ging trotz Akquisitionen und höherer Investitionen auf 1,48 Milliarden Euro zurück. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA vor Sondereinflüssen sank von 1,3 auf 1,2. Dieser Wert belegt unser solides Finanzmanagement. Lesen Sie das ganze Interview im kostenlosen MÄRKTE & ZERTIFIKATE-Newsletter.
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