Der breit aufgestellte US-Mischkonzern 3M hat im ersten Quartal etwas weniger verdient und umgesetzt als erwartet. Der Konzern senkte zudem die Jahresprognose und begründete dies mit negativen Wechselkurseffekten, die den Umsatz im Ausland bei der Umrechnung in Dollar schmälern dürften. Zuvor waren keine Währungseffekte eingerechnet worden.
Im laufenden Jahr will 3M jetzt zwischen 6,60 und 6,85 US-Dollar je Aktie verdienen. Im Dezember hatte der Konzern das obere und untere Ende der Spanne noch 10 Cents höher angesetzt und ein "starkes Jahr" in Aussicht gestellt.
"In Anbetracht des stärkeren Dollars und einer schwächeren Nachfrage in einigen Endmärkten ist es umsichtig, unseren Ausblick für 2013 ein wenig abzuändern", sagte CEO Inge Thulin. "Wir schauen weiterhin zuversichtlich nach vorne und konzentrieren uns stark auf die Dinge, die wir kontrollieren können - das Voranbringen unserer strategischen Ziele, die Steigerung der Produktivität und die Verbesserung des Geschäfts."
Das für Post-It-Notizzettel und Scotch-Brite-Schwämme bekannte Unternehmen verdiente von Januar bis März mit 1,13 Milliarden Dollar nur 0,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie stieg um 2 Cent auf 1,61 Dollar. Der Umsatz legte um 2 Prozent auf 7,63 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten allerdings mit einem Gewinn je Aktie von 1,65 Dollar und Einnahmen von 7,81 Milliarden Dollar gerechnet.
3M stellt außer Notizzetteln und Schwämmen auch Klebstoffe, Folien und Zubehör unter anderem für die Auto- oder Elektroindustrie her. Zudem liefert der Konzern Schutzfolien für Handydisplays.
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April 25, 2013 08:11 ET (12:11 GMT)
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