Zürich - Die US-Tochtergesellschaft Advanced Bionics (AB) des Hörsystem-Herstellers Sonova legt Rekurs ein gegen das Urteil von vergangener Woche des Geschworenengerichts vom Kentucky Western District. Dieses hatte einer Klägerin im Falle einer Fehlfunktion eines Cochlea Implantats HiRes 90K Schadenersatz von 7,25 Mio USD zugestanden. Im Zuge des Urteils erhöht die Konzerntochter die Rückstellungen für mögliche Ansprüche im Zusammenhang mit dem Produkterückruf des Cochlea-Implantats von März 2006 um 198 Mio CHF auf neu 250 Mio von bisher 52 Mio, teilt Sonova mit.
Die Erhöhung der Rückstellungen werde das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2012/13 beeinflussen, das im Mai publiziert wird. Die höheren Rückstellungen seien in der aktuellen Ergebnisprognose der Sonova Gruppe für das Geschäftsjahr ...
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