Hohe Einkaufspreise für wichtige Rohstoffe und Investitionen ins Auslandsgeschäft setzen Berentzen weiter unter Druck. Der Getränkehersteller aus dem emsländischen Haselünne vermeldete am Freitag zum ersten Quartal 2013 Werte für das laufende Geschäft, die "hinter den internen Erwartungen zurückblieben". Auch auf Nachfrage waren keine Details zu erfahren. Selbes galt für die Frage, ob das Unternehmen weiterhin rote Zahlen schreibe. Die Gruppe hatte Ende März für 2012 einen Jahresfehlbetrag von 1,6 Millionen Euro mitgeteilt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) war um rund 70 Prozent auf 2,2 Millionen Euro eingebrochen.
Eine Berentzen-Sprecherin erklärte die Belastungen im jüngsten Quartal mit hohen Rohstoffpreisen für Zucker und Agraralkohol. Zudem habe es hohe Anlaufkosten für neue Aktivitäten in China, der Türkei und den USA gegeben. Man erwarte für 2013 weiter ein positives Ebit./loh/DP/zb
AXC0157 2013-04-26/14:24
