Schlechtes Wetter in Europa und eine
nachlassende Bautätigkeit in Mexiko haben den Zementhersteller Cemex
im ersten Quartal empfindlich getroffen. Der Nettoverlust
vervielfachte sich in den ersten drei Monaten auf 281 Millionen
US-Dollar, wie der mexikanische Konkurrent von HeidelbergCement
Das operative Ergebnis (EBITDA) fiel um acht Prozent auf 521 Millionen Dollar und verfehlte die Erwartungen der Analysten. Gleiches galt für den Umsatz, der sich um 5 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar verringerte.
Die Neubautätigkeit in Mexiko ging im ersten Quartal zurück. Zudem kam es wegen der Einarbeitungsphase der neuen Regierung des Landes zu Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten. In Europa setzte dem Konzern der lange und kalte Winter zu.
Seit dem Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes ist es für Cemex das 14. Quartal nacheinander in den roten Zahlen. 2007 hatte der Konzern die Rinker Group für über 14 Milliarden Dollar gekauft, die das meiste Geschäft in den USA macht./she/enl/he
ISIN DE0006047004
AXC0208 2013-04-26/15:32
