Basel - Der Dentalimplantatehersteller Straumann hat nach einem Umsatzrückgang im ersten Quartal eine umfangreiche Reorganisation, Wechsel in der Geschäftsleitung, Kostensenkungen und den Abbau von Stellen angekündigt. Obwohl die Markterholung länger auf sich warten lasse als erwartet, hält das Unternehmen an seinem Ausblick fest.
Im ersten Quartal 2013 betrug der Umsatzrückgang 5,6% auf 174,8 Mio CHF, wie Straumann am Montag nach Börsenschluss mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet wären die Verkäufe um 5,5% gesunken. Ein ausbleibender Marktaufschwung in Europa und Japan habe den Rückgang bewirkt. Demgegenüber sei die Umsatzentwicklung in Nordamerika stabil geblieben und in China sowie Lateinamerika positiv ausgefallen.
Umsatzrückgang in Europa
Unter den einzelnen Marktregionen sank der Umsatz im wichtigsten Absatzgebiet Europa um 7,5% auf 98,5 Mio CHF, in Lokalwährungen wären die Verkäufe um 8,4% geschrumpft. In Nordamerika wuchs Straumann dagegen um 1,3% (+0,2% in LW) auf 45,3 Mio. In Asien/Pazifik sanken die Verkäufe auf 22,7 Mio (-9,3%) und in den übrigen Märkten auf 8,3 Mio (-6,6%).
Mit den vorgelegten Zahlen hat Straumann die Markterwartungen insgesamt leicht unterschritten. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen Konzernumsatz von 176,5 Mio CHF und ...
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