Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub
An ihren Jahreszielen hielt die im MDax notierte Gesellschaft fest. Demnach peilt Fuchs Petrolub nach dem jüngsten Rekordjahr weiterhin einen Spitzenwert beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) an. Das organische Wachstum soll im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Dabei bleibe abzuwarten, wie sich die Wechselkurse entwickelten, hieß es. Wachsen wollen die Mannheimer in Europa, Asien und Afrika.
Im Auftaktquartal 2013 verdient Fuchs vor allem dank gut laufender Geschäfte in China und Südafrika, aber auch in Deutschland, Großbritannien und Russland mehr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 1,2 Prozent auf 73,4 Millionen Euro. Analysten hatten 77,8 Millionen Euro erwartet. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 51,6 Millionen Euro und damit etwas mehr als im Vorjahr (VJ: 51,4).
Der Umsatz ging in den ersten drei Monaten um 1,4 Prozent auf 442,0 Millionen Euro zurück. "Angesichts eines schwächeren Geschäftsumfeldes in den USA sowie eines stärkeren Eurokurses konnten im ersten Quartal unsere Umsatzziele noch nicht erreicht werden", schrieb Unternehmenschef Stefan Fuchs in einem Brief an die Aktionäre. Die Ertragsentwicklung zeige aber, dass sich die globale Aufstellung und die Investitionen positiv auswirkten. Auch zukünftig will das Unternehmen seine Wachstumsstrategie in allen Regionen konsequent fortsetzen.
Derzeit baut Fuchs Petrolub ein neues Werk in Yingkou im Nordosten Chinas sowie im russischen Kaluga. Beide Werke sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Zudem planen die Mannheimer früheren Angaben zufolge eine neue Produktionsstätte in Brasilien. Fuchs stellt Schmierstoffe unter anderem für die Automobilindustrie, die Landwirtschaft und den Bergbau her. Ende März beschäftigten die Mannheimer knapp 3.800 Mitarbeiter./mne/ep/kja
ISIN DE0008467416 DE0005790430
AXC0090 2013-05-02/10:01
