In Deutschland bahnt sich der nächste
große Börsengang an. Der Wiesbadener Gabelstaplerhersteller Kion
erwägt den Sprung aufs Parkett noch in diesem Jahr. Die Eigentümer
des früher zum Linde-Konzern
Kion gehört derzeit Goldman Sachs
Möglicherweise reduzieren auch Goldman Sachs und KKR ihren
Anteil etwas. Das stehe aber nicht im Vordergrund, hieß es aus
Finanzkreisen. Der chinesische Maschinenbauer habe dagegen die
Option, seinen Anteil im Zuge des Börsengangs auf 33 Prozent zu
erhöhen. Mit der Sondierung des Marktes seien bisher Goldman Sachs,
die zu KKR gehörende Investmentbank KCM, die Deutsche Bank
Der Zeitpunkt für einen Börsengang ist derzeit sehr günstig, da deutsche Maschinenbauer bei internationalen Investoren hoch im Kurs stehen. Die Wiesbadener konnten den Umsatz im vergangenen Jahr um acht Prozent auf 4,73 Milliarden Euro steigern. Dabei verdienten sie vor Zinsen und Steuern (EBIT) 438 Millionen Euro. Kion beschäftigte Ende 2012 etwas mehr als 21.000 Mitarbeiter. Der Konzern baut derzeit das Geschäft in Schwellenländern aus. Zuletzt kamen bereits fast ein Drittel der neuen Aufträge aus Regionen mit hohen Wachstumsraten./zb/fn/fbr
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AXC0217 2013-05-02/15:01
