Mit leichten Abgaben haben die Kurse an der Börse in Zürich am Donnerstag. Bestimmt wurde das Sentiment von der erwarteten Zinssenkung der Europäischen Zentralbank und den überraschend guten wöchentlichen US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Diese waren auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Die Daten wurden mit Blick auf den am Freitag anstehenden wöchentlichen US-Arbeitsmarktbericht für April stark beachtet. Nachdem der SMI am Dienstag noch ein neues Jahreshoch bei 7.955 Punkten markiert hatte ging es nun um 0,1 Prozent auf 7.902 Punkte nach unten. Am Mittwoch fand aufgrund eines Feiertages kein Handel statt.
Die EZB hat die Erwartungen der Märkte erfüllt und die Zinsen um 25 Basispunkte auf ein Rekordtief von 0,50 Prozent gesenkt. Volkswirte hatten einen solchen Schritt überwiegend erwartet, nachdem sich die Wachstumsperspektiven für die Euroraum-Wirtschaft in jüngster Zeit weiter eingetrübt hatten.
Die Aktien der Swiss Re verloren 2,4 Prozent. Zwar hat der Rückversicherer im ersten Quartal dank einer guten Entwicklung im Sachgeschäft Property & Casualty Reinsurance über ein Fünftel mehr verdient als im Vorjahreszeitraum und zudem die Schaden-Kosten-Quote spürbar gesenkt. Doch mit den Prämieneinnahmen hatte das Unternehmen die Erwartungen verfehlt. Die Bankenwerte zeigten sich mit Kursaufschlägen. Die UBS-Titel erholten sich von anfänglichen Abgaben und gewannen weitere 1,1 Prozent. Am Vortag hatte die Aktie nach starken Ergebnissen für das erste Quartal um knapp sechs Prozent zugelegt. Die Papiere der CS Group verbesserten sich um 2,3 Prozent.
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May 02, 2013 11:41 ET (15:41 GMT)
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