Gestern hat die EZB die Leitzinsen gesenkt. Das war schon fast erwartet worden, da die bisherigen Maßnahmen fruchtlos geblieben sind. Die Eurozone siecht dahin. Die Politik hat die Zügel bereits aus den Händen gegeben, so dass nun die EZB als letzte Instanz handeln musste. Während also die Zinssenkung nicht außergewöhnlich war, wurde die positive Wirkung solch eines Schrittes besonders hervorgehoben. Doch dieses Märchen der EZB glaubt kaum noch jemand.
Anleger und Bürger können es nicht mehr hören, was Herr Draghi so von sich gibt. Durch das Senken der Zinsen soll die Wirtschaft in der Eurozone angekurbelt werden. Ein stimulierender Effekt soll dadurch entstehen. Dieses Märchen glaubt doch heute niemand mehr. Die Zinsen waren zuvor bei 0,75%. Das war schon tief und was hat es bisher gebracht? Nichts. Die Wirtschaft in der Eurozone kränkelt weiterhin. Warum nun der nächste Schritt, die Zinsen auf 0,5% zu senken, eine Besserung hervorrufen soll, dass weiß ...
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