Von Natali Schwab
Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf setzt seinen Aufwärtstrend auch im ersten Quartal fort und hat bei der Umsatzrendite einen kräftigen Sprung nach vorne gemacht. Dank zweistelliger Wachstumsraten in den Schwellenländern stieg der Umsatz um 2,9 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Organisch belief sich das Wachstum sogar auf 5,4 Prozent. Dabei legte das Konsumentengeschäft mit der Kernmarke Nivea stärker zu als das Klebstoffbereich tesa.
Auch bei den Ergebnissen kam Beiersdorf weiter voran: Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich auf 215 von 183 Millionen Euro. Die entsprechende Umsatzrendite wurde auf 13,6 Prozent von 11,9 Prozent gesteigert. Netto verdienten die Hamburger mit 155 Millionen Euro 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Dies war mehr als von Analysten erwartet.
Beiersdorf befindet sich derzeit im Umbau und hat ihr Markenportfolio ausgemistet. Das Unternehmen konzentriert sich im Konsumentengeschäft ganz auf die Kernmarken Nivea, Eucerin und La Prairie.
Beim Ausblick hielten sich die Hamburger weiter zurück: Sie bekräftigten ihr Ziel, beim Umsatz stärker als der Markt wachsen zu wollen. Die EBIT-Umsatzrendite soll über dem Vorjahresniveau liegen.
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May 02, 2013 02:21 ET (06:21 GMT)
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