Alphaform AG: Erstes Quartal 2013: Alphaform mit verhaltenem Start
Alphaform AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
08.05.2013 11:05
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Ad-hoc-Meldung
Erstes Quartal 2013: Alphaform mit verhaltenem Start
Umsatz sinkt leicht um 2,8% auf 6,6 Mio. EUR gegenüber Vorjahresquartal Betriebsergebnis mit -0,04 Mio. EUR ausgeglichen Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wird beibehalten
Feldkirchen, 08.05.2013 - Die Alphaform AG, ein Spezialist für additive Fertigung und führendes Unternehmen in der Fertigung orthopädischer Implantate und Instrumente, meldet für das erste Quartal 2013 einen um rund 0,2 Mio. Euro rückläufigen Konzernumsatz von 6,6 Mio. EUR, gegenüber 6,8 Mio. EUR im gleichen Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Rückgang von 2,8 Prozent, der insbesondere auf die zurückhaltende Marktentwicklung in der europäischen Automobilindustrie zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Steuern (Betriebsergebnis) war mit -0,04 Mio. EUR ausgeglichen, nachdem es im ersten Quartal des Vorjahres bei 0,15 Mio. EUR gelegen hatte. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank im ersten Quartal 2013 auf 0,3 Mio. EUR (1. Quartal 2012: 0,5 Mio. EUR).
Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in der Alphaform-Gruppe sank im ersten Quartal 2013 auf -0,3 Mio. EUR. Hauptgrund hierfür ist das lediglich ausgeglichene Betriebsergebnis. Die Rohertragsmarge fiel gegenüber dem ersten Vorjahresquartal um 4,8 Prozentpunkte auf 67,6 Prozent, im gleichen Vorjahresquartal hatte sie bei 72,4 Prozent gelegen. Die Alphaform-Aktie verzeichnete über die ersten drei Monate des Jahres 2013 einen Verlust von -0,01 EUR pro Aktie, nach einem Gewinn von 0,03 EUR im ersten Quartal 2012.
Positive Entwicklung im Prototyping, zwischenzeitliche Kundenzurückhaltung im Rapid Tooling
Die Gründe für den Rückgang von Umsatz und Profitabilität bei der Alphaform im ersten Quartal lagen vor allem im schwachen Auftragseingang des Geschäftsbereichs Rapid Tooling im Abschlussquartal des Vorjahres. Diese Situation hielt noch bis Ende Februar an, erholt sich aber seitdem wieder deutlich. Der Auftragseingang lag im 1. Quartal 2013 wieder um 35 Prozent über dem Wert des Vorquartals und um 25 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Verbesserung wird sich finanziell jedoch erst im 2. Quartal niederschlagen. Im Prototypenbereich stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 6,9 Prozent auf 4,2 Mio. EUR, im gleichen Vorjahresquartal hatte er 4,0 Mio. EUR betragen. Im ersten Quartal haben wir unsere Kapazitäten in diesem Bereich um industrielle 3D-Drucker erweitert und planen auch in den nächsten Quartalen weitere Kapazitätsaufstockungen.
Bündelung der Medizintechnik in der Alphaform 'Medical Division'
Bei der Tochter MediMet wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 mit 1,9 Mio. EUR weniger Umsätze getätigt als im Vorjahresquartal mit 2,2 Mio. EUR. Der Rückgang von 12,1 Prozent liegt zum einen an der höheren Vergleichsbasis, da im Vorjahreszeitraum noch Handelsumsätze fakturiert wurden, die seit März 2012 weggefallen sind. Zum anderen wirkt sich auch in diesem Bereich die nachlassende konjunkturelle Dynamik auf die Nachfrage orthopädischer Implantate aus. Gewinnmarge und Ertrag liegen insgesamt unter den Erwartungen. Zur weiteren Steigerung der operativen Leistung und zur Verbesserung des Kundenangebotes werden die Gesellschaften MediMet und Alphaform-Claho ab dem 2. Quartal 2013 zur 'Alphaform Medical Division' zusammengefasst. Die Medical Division wird zukünftig von einem technischen und einem kaufmännischen Geschäftsführer gemeinsam geführt und bietet den Kunden ein umfassendes medizinisches Technologieportfolio an.
Weitere Potenziale eröffnet das neue Laser-Sinter-Anwendungszentrum in Eschenlohe. Hier positioniert sich Alphaform als Pionier für die additive Fertigung von Implantaten aus Titan und Kobalt-Chrom. Diese 3D-Printing-Technologie stößt auf hohes Kundeninteresse und soll noch im laufenden Geschäftsjahr erste Umsatzimpulse liefern. Die Entwicklung der Alphaform-Tochtergesellschaften in Großbritannien und Skandinavien verlief auch im ersten Quartal 2013 weiterhin positiv.
Ergebnisprognose für 2013 wird beibehalten
Für das Geschäftsjahr 2013 geht die Gesellschaft von einer vorübergehenden Abschwächung der Marktdynamik aus. Für das Jahr 2013 erwartet die Alphaform AG nun einen Konzernumsatz zwischen 27 und 29 Mio. EUR, sofern sich die Konjunktur nicht weiter eintrübt. Obwohl im ersten Quartal ein nur ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden konnte, zeichnet sich in den Geschäftsbereichen eine Verbesserung für die kommenden Monate ab. Auch im laufenden Jahr wird der Fokus des Unternehmens auf der weiteren Verbesserung von Produktivität, Cash Flow und Ertragskraft liegen. Trotz erhöhtem Einsatz in den neuen Wachstumsbereichen Laser-Sinter Anwendungszentrum / Eschenlohe und Kapazitätsaufbau im 3D-Printing-Bereich der Prototyping-Standorte strebt der Vorstand die anvisierte Ergebnisverbesserung auf 0,8 Mio EUR an.
Wesentliche Konzernzahlen der Alphaform Gruppe
In Mio. EUR (außer Mitarbeiter und 1. Quartal 1. Quartal Verände- Ergebnis je Aktie) 2013 2012 rung in % Umsatz 6,567 6,754 -2,8 EBITDA 0,348 0,546 -36,3 Betriebsergebnis 0,053 0,219 -75,8 Ergebnis nach Steuern -0,036 0,152 -123,7 Ergebnis je Aktie -0,01 EUR 0,03 EUR -133,3 Eigenkapital z. 31.03. 12,748 12,782 -0,3 Bilanzsumme z. 31.03. 21,248 21,385 -0,6 Freie liquide Mittel z. 31.03. (2012 0,885 1,633 -45,8 zum 31.12.) Mitarbeiter Konzern z. 31.03. 231 230 0,4
Kontakt: Dr. Thomas Vetter CEO ALPHAFORM AG Kapellenstraße 10 85622 Feldkirchen
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Über Alphaform
Die Alphaform AG mit Sitz in Feldkirchen bei München ist ein 1996 gegründetes Fertigungsunternehmen für komplexe Bauteile und Produkte in kleinen Losgrößen. Alphaform gehört zu den europäischen Marktführern im Prototyping, der Herstellung seriennaher Prototypen vor allem für die Automobil- und Investitionsgüter-Industrie. Bei der Fertigung orthopädischer Implantate und Instrumente hält das Unternehmen eine europaweit führende Position. Die Alphaform-Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) unter dem Kürzel ATF notiert und im Prime Standard-Segment angesiedelt.
Die Kernkompetenz von Alphaform besteht in umfangreichem Anwendungs-Know-how bei Prozessen und Materialien für die additive Fertigung von komplexen Prototypen, Werkzeugen, Einzelbauteilen und Kleinserien aus Kunststoff und Metall. Die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens liegen in den Branchen Orthopädie und Medizintechnik, Automobil, sowie Luft- und Raumfahrt. Alphaform-Tochterunternehmen gibt es in Deutschland, Finnland, Schweden und Großbritannien.
08.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
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