Die Hannover Rück ist mit einem Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Der Konzern hat 15 Prozent weniger verdient als im Vorjahr. Anleger reagierten enttäuscht, die Aktie kam deutlicher unter Druck. Und das in einem ansonsten festen Gesamtmarkt. Roland Vogel, Finanzvorstand der Hannover Rück, relativiert: "Im Vorquartal hatten wir einen sehr positiven Sondereffekt. Der hat sich im ersten Quartal logischerweise nicht wiederholt. Ohne diesen Sondereffekt wären wir tatsächlich auch gestiegen."
Die Ziele für das Gesamtjahr hat die Hannover Rück bestätigt. Der Gewinn Ende 2013 soll bei 800 Millionen liegen. Roland Vogel ist sich sicher, dieses Ziel auch zu erreichen: "Das was wir als Großschadenreserve für das Jahr eingeplant haben, das ist immer noch vorhanden. Das haben wir nicht in die Gewinnzeile durchfallen lassen. Das erhöht natürlich auch das Comfortlevel, dass die 800 Millionen erreichbar sein sollten."
Das angelaufene zweite Quartal schätzt Vogel positiv ein. "Wir haben kein Ereignis, das es auf unsere Großschadenliste geschafft hätte." Durch ausgebliebene Großschäden sei es für den Rückversicherer andererseits schwierig, höhere Prämien durchsetzen. "Wenn es jetzt ein völlig schadenfreies Jahr bliebe, dann wird es mit den Margen ein wenig enger. Insofern gehören Schäden (...) zu unserem Geschäft dazu."
Das Zinsniveau bleibt nach der Entscheidung der EZB weiterhin niedrig. Welche Folgen das für die Hannover Rück hat, erläutert Vogel im Interview.
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Das angelaufene zweite Quartal schätzt Vogel positiv ein. "Wir haben kein Ereignis, das es auf unsere Großschadenliste geschafft hätte." Durch ausgebliebene Großschäden sei es für den Rückversicherer andererseits schwierig, höhere Prämien durchsetzen. "Wenn es jetzt ein völlig schadenfreies Jahr bliebe, dann wird es mit den Margen ein wenig enger. Insofern gehören Schäden (...) zu unserem Geschäft dazu."
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