Der Autozulieferer Grammer profitiert von den noch guten Absatzzahlen der
Premium-Autohersteller und ist mit einem Umsatzplus und stabilem
Gewinn in das Jahr gestartet. Nach der Übernahme des
Kopfstützen-Herstellers Nectec stieg der Umsatz im ersten Quartal um
9 Prozent auf 308 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte um 12
Prozent auf 13,8 Millionen Euro zu, der Gewinn blieb mit 8,0
Millionen Euro unverändert, wie Grammer am Mittwoch in Amberg
mitteilte. Für das Gesamtjahr stellte das Unternehmen einen leichten
Umsatz- und Ergebnisanstieg in Aussicht. Grammer fertigt
Innenausstattung für Autos und Sitze für Lastwagen, Baumaschinen,
Busse und Züge./rol/DP/zb
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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