Die tiefe Krise des bislang weltweit größten
Windkraftanlagenherstellers Vestas
Dabei fiel das Quartalsergebnis noch schwächer aus als erwartet. Im ersten Quartal stand zwar unter dem Strich noch ein Verlust von 151 Millionen Euro. Das waren elf Millionen weniger als vor einem Jahr. Analysten hatten mit einem besseren Ergebnis gerechnet. Vor allem der Auftragseingang und der Cashflow waren aber überraschend gut. Der Umsatz blieb mit 1,1 Milliarden Euro praktisch stabil.
Engel bestätigte die Prognose, wonach der Umsatz in diesem Jahr
von 7,2 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden sinken dürfte. An der
Börse hatte der Nordex
Vestas hatte 2012 ein hartes Sparprogramm gestartet. Insgesamt sollen bis Ende 2013 dadurch die Kosten um 400 Millionen Euro sinken. Dafür sollen 30 Prozent der einst rund 22.700 Beschäftigten gehen. Mit dem Umbau reagierte Vestas auf die heftigen Marktverwerfungen. Der langjährige Marktführer bekam den hohen Konkurrenzdruck und den Preisverfall besonders zu spüren.
Angesichts der langen Talfahrt ist der Spitzenplatz von Vestas
inzwischen umstritten. Nach zwölf Jahren als weltweite Nummer eins
musste das Unternehmen laut der Beratungsgesellschaft Navigant den
Platz inzwischen für General Electric
ISIN US3696041033 DK0010268606 DE000A0D6554
AXC0222 2013-05-08/13:09
