Am Beispiel Frankreichs lässt sich der Werdegang der europäischen Krise gut verfolgen. Die Franzosen wollen nicht mehr sparen. Sie sagen, sie wollen in der Zukunft kürzer treten, jedoch nicht sofort. Was immer das Land versucht, es kommt zu keiner Besserung. Das gleiche Leid kennen die europäischen Nachbarn aus dem Süden des Kontinents. Kein Land hat ein Heilmittel gegen die um sich greifende Krise, die immer mehr Länder erfasst. Die Krankheit Krise ist nicht heilbar.
Jede Regierung will den schmerzhaften Wandel umgehen. Dabei muss auf bisherige Bonbons verzichtet werden, der Beamtenapparat, den sich heute jeder Staat gönnt, ausgedünnt werden. Vor allem wird und muss das Ausgeben auf Pump vermieden werden. Das alles wollen die Regierungen nicht. Sie wollen so weitermachen wie bisher. Sie haben nur nicht mit der Macht der Krise gerechnet.
Keine Zentralbank und keine Regierung ist in der Lage, den Auswuchs der Krise zu unterbinden. Immer wieder kommen die Wunden zum Vorschein. Die Franzosen haben vor einem Jahr ihren Präsidenten Hollande gewählt, weil der ihnen Wachstum für das Land versprochen hatte. Er wollte der Krise so begegnen, ...
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