Die südafrikanische Platintochter des
britischen Bergbaukonzerns Anglo American
Das Unternehmen hatte seine drastischen Pläne bereits im Januar auf Eis gelegt und mit der Regierung verhandelt. Zuvor war massive Kritik am Vorgehen des Unternehmens laut geworden. Die Regierung drohte zwischenzeitlich mit dem Entzug von Abbaurechten. Mit den Stellenstreichungen will Anglo sein Platingeschäft wieder profitabel machen. Der Konzern kämpft mit einer sinkenden Nachfrage und gleichzeitig deutlich gestiegenen Löhnen.
Schwerpunkt der Einschnitte sollte der Standort Rustenburg im Norden Südafrikas mit 13.000 zu streichenden Stellen sein. Dort hatten Arbeiter im vergangenen Jahr die Arbeit niedergelegt, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzuboxen. Anglo American Platinum hatte dies als illegal eingestuft und deshalb zwischenzeitlich 12.000 Beschäftigte ausgesperrt. Die Streiks bei Anglo American Platinum waren Teil eines Arbeitskampfs bei vielen südafrikanischen Minenbetreibern. Bei den Kämpfen zwischen Arbeitern und der Polizei kamen zahlreiche Menschen ums Leben./enl/jha/zb
ISIN GB00B1XZS820
AXC0101 2013-05-10/12:45
