Mailand - Der italienische Versicherungskonzern Generali hat zum Jahresauftakt operativ so viel verdient wie seit langem nicht mehr. Der Betriebsgewinn sei vor allem dank einer geringen Anzahl an Grossschäden und Naturkatastrophen um acht Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Allianz-Konkurrent am Freitag in Mailand mit. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 603 Millionen Euro rund sechs Prozent mehr als vor einem Jahr.
Die Italiener übertrafen bei beiden Werten die Erwartungen der Experten. Die Nettoprämien gingen um fünf Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zurück. Das konnte der Konzern jedoch durch geringere Kosten und niedrige Schadenszahlungen ausgleichen. "Dank einer sehr guten Entwicklung in der Schaden- und Unfallsparte sowie soliden Zahlen im Geschäft mit Lebensversicherungen haben wir operativ das beste Ergebnis der vergangenen vier Jahre erzielt", sagte Generali-Chef Mario Greco.
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