Nach Informationen der US Börsenaufsicht CFTC haben die großen US-Banken Anfang Mai ihre Gold Leerverkäufe an der US-Warenterminbörse COMEX um mehr als 50 Prozent reduziert.
Die Long-Positionen, die auf einen steigenden Goldpreis setzen, stiegen um mehr als 54 Prozent auf 59.829 Kontrakte. Das ist seit einigen Jahren der höchste Stand. Die Netto-Short-Positionen reduzierten sich auf das Rekordtief von nur noch 16.781 Goldkontrakte. In Menge ausgedrückt, hatten die US-Banken noch im April Kontrakte über Gold Leerverkäufe von knapp 130 Tonnen; Anfang Mai waren das nur noch gut 52 Tonnen Gold. Beim Silber sieht die Zahl noch etwas anders aus. Die Kontrakte über Silber Leerverkäufe waren zwar auch um 9,19 Prozent reduziert worden, aber die Menge reduzierte sich von 3.745 Tonnen im April auf jetzt ca. 3.400 Tonnen.
Für Trader ist die Neupositionierung der US-Banken ein interessantes Signal und sollte der Anlass sein, sich mal wieder in den nächsten Tagen und Wochen um Gold zu kümmern.
RuMaS-Redaktion