Themen heute:
Bähr & Fess Forecast: Mazda hat zwei Restwertriesen /// Management-Wechsel bei Porsche Vertriebsgesellschaften weltweit /// Roland Berger-Studie: Banken unterschätzen Ertragspotenzial bei Verzahnung des Firmen- und Privatkundengeschäfts
1.
Mazda hat zwei Restwertriesen: Mazda6 und CX-5 gehören zu den wertstabilsten Fahrzeugen auf dem deutschen Markt. Zu diesem Ergebnis kommt "Focus Online" in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Bähr & Fess Forecast in der Studie "Restwertriesen 2017". Das Völklinger Unternehmen rund um die beiden Geschäftsführer Reinhard Bähr und Dieter Fess hat ein in-house-System entwickelt, das die Analysen aus historischen Fahrzeuginformationen mit dem entsprechenden makroökonomischem Umfeld verbindet und die makroökonomischen Vorhersagen mit der aktuellen Neuwagenmarktentwicklung koppelt. Dieses Restwertmodell analysiert makroökonomische Variablen, Entwicklungen im Fahrzeugsegment sowie deren historisches Potential, Modellwechselzyklen in der Vergangenheit und in der Zukunft sowie spezifische Merkmale von Marke, Modell und Typ, subjektive Faktoren (Presseberichte, Testergebnisse, Crashtests) und die Einbeziehung zukünftiger Trends und Entwicklungen. Das ist durchaus kein Selbstzweck. Wer heute beispielsweise für einen Fuhrpark mehrere Fahrzeuge benötigt, für den ist sehr wohl wichtig, wie sich die Restwerte entwickeln. Dabei geht es nicht nur um Prognosen in Deutschland, die Planungssicherheit geben. Bähr & Fess Forecast bietet aktuell Restwertprognosen für neue und gebrauchte Automobile in 12 verschiedenen europäischen Ländern an.
2.
Die Porsche AG hat die Verantwortung für wichtige Vertriebsregionen und Tochtergesellschaften des Sportwagenherstellers neu zugeordnet. Laut Auskunft des Unternehmens unterstützt der internationale Austausch und wechselnde Einsatz der Erfahrungen der Vertriebsleiter die weiteren Wachstumsziele der Porsche Strategie 2018 und stellt den Knowhow-Transfer innerhalb der Vertriebsorganisation sicher.
3.
In Deutschland kämpfen Banken immer häufiger mit schrumpfenden Renditen und schwachen Wachstumsraten. Vor dem Hintergrund der Eurokrise brachen allein im ersten Halbjahr 2012 die Vorsteuergewinne der elf größten deutschen Institute um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. Um die erforderlichen Renditen dennoch zu erreichen, müssen Kreditinstitute daher Kosten sparen und weitere Ertragsquellen erschließen. Dabei bietet das Wealth Management gute Möglichkeiten, attraktive Erlöse zu generieren. Trotzdem kommt die Roland Berger-Studie "Wealth Management für Unternehmer" zu dem Ergebnis, dass deutsche Kreditinstitute das Potenzial der Vermögensverwaltung in Zusammenhang mit dem Firmenkundengeschäft immer noch unterschätzen.
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