Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler bleibt trotz deutlichen Auftragsrückgangs bei seinen Jahreszielen. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/13 (31. März) sank der Auftragseingang um 21,8 Prozent auf 605,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen im schwäbischen Göppingen am Dienstag mitteilte. "Die Aufträge aus der Automobil- und Zuliefererindustrie insgesamt sind rückläufig", sagte ein Konzernsprecher. Bereits im Dezember 2012 hatte Schuler eine gedämpfte Prognose aufgrund der allgemeinen Konjunkturberuhigung herausgeben, an der wird festgehalten.
Vorstandchef Stefan Klebert erklärte dazu: "Auf Basis des
Auftragsbestandes von 1,13 Milliarden Euro hoffen wir, unsere Ziele
für das Gesamtjahr erreichen zu können." Der Umsatz soll demnach für
2012/13 - auf Vorjahresniveau - bei rund 1,2 Milliarden Euro liegen.
Zum erwarteten Konzernergebnis machte Schuler keine Angaben. Für das
laufende Geschäftsjahr erwartet der im vergangenen Jahr vom
österreichischen Maschinenbauer Andritz
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 war die Nachfrage am prägnantesten im europäischen Ausland um rund 49 Prozent und in Asien um 31 Prozent gesunken. Dennoch liege der Auftragseingang auf einem unverändert hohen Niveau, sagte der Sprecher weiter. In dem Zeitraum konnte Schuler Umsatz und Gewinn erneut leicht steigern. Das Unternehmen erlöste 586 Millionen Euro, rund ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis steigerte Schuler von 21,7 Millionen Euro auf 22,6 Millionen Euro. Ende März arbeiteten rund 5.500 Mitarbeiter für Schuler./ozy/DP/stb
ISIN AT0000730007 DE0007210601
AXC0301 2013-05-14/15:15
