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EuroStoxx 50 hinkt hinterher | ||||||||||||||||||
| Weshalb ein Blick auf das Börsenbarometer lohnen könnte. Der DAX auf neuem Allzeithoch, der Dow Jones erstmals über einem Schlussstand von 15.000 Punkten und Japans Nikkei auf dem höchsten Niveau der letzten fünf Jahre - in dieser Woche drehten die weltweiten Aktienmärkte richtig auf. Wohl vor allem die Maßnahmen der Notenbanken machen die Rallye möglich. Nachdem jüngst die EZB den Leitzins gesenkt hat, mehrten sich zuletzt die Anzeichen dafür, dass auch die Fed ihre lockere Geldpolitik fortsetzen könnte. Immerhin hat sie ihr Ziel, eine niedrigere Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent, noch nicht erreicht. Da die Bank of Japan nach wie vor große Mengen frischen Geldes in die Märkte pumpt, dürfte auch in Nippon ein Ende der Niedrigzinsen nicht absehbar und Alternativen zu Aktien schwierig zu finden sein. Dass allerdings nicht zwangsläufig alles, was mit Aktien zu tun hat, auf Rekordniveau notieren muss, zeigt der EuroStoxx 50. Noch weit vom Allzeithoch entfernt Das europäische Börsenbarometer notiert gerade einmal auf der Hälfte seines Rekordniveaus aus dem Jahr 2000 und hinkt damit den weltweiten Indizes deutlich hinterher. Auf der einen Seite weist der EuroStoxx 50 dadurch Nachholpotenzial auf. Auf der anderen hat seine Schwäche natürlich auch gute Gründe: Nach wie vor bereiten einige Peripherieländer dem Euroraum gehöriges Kopfzerbrechen.
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