Die neuesten Wiesbadener Zahlen zum deutschen Wirtschaftswunder, welche uns die Medien in permanenter Wiederholung darbieten, haben sich als wenig wunderlich herausgestellt. Erwartet wurde ein Plus um 0,3%, heraus kam nur ein kleines Plus von 0,1%. Das stört die Aktienanleger erst mal nicht, diese machen sich auf und markieren ein neues Rekordhoch im DAX. Als schlimm wird das schwache Wachstum nicht empfunden, denn man hat bereits einen Schuldigen.
Es war in der Geschichte der Menschheit immer so, dass es ein Bauernopfer geben muss, damit die Stimmung sich beruhigt. Jemand muss als Schuldiger ausgewiesen werden, auch wenn er die Tat nicht begangen hat. Das ist in der Politik, in der Wirtschaft oder allgemein in der Gesellschaft so üblich. Dieser Art des Kaschierens ist also erprobt und eingeübt.
Wenn nun die Wirtschaftsleistung in Deutschland schwächelt, dann könnten viele Anleger nervös werden und ihre Anteile verkaufen. Das wäre schlecht für den Finanzplatz Deutschland. Würden sich viele Menschen zu sehr mit dem Thema BIP beschäftigen und hinter die Fassade blicken, dann würden viele merken, auf wie viel Sand die angebliche ...
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