Berlin - Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft Air Berlin sieht sich trotz der Verluste zum Jahresstart auf Gewinnkurs. Für 2013 hat Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer weiterhin eine schwarze Null vor Zinsen und Steuern im Auge. 2014 soll auch unterm Strich ein Gewinn stehen. Grund zum Optimismus gebe das Sanierungsprogramm "Turbine", das sich aber erst ab dem dritten Quartal 2013 positiv auswirken werde.
"Wir müssen aus eigener Kraft das Überleben schaffen. Deshalb haben wir dieses Programm aufgesetzt", sagte der Manager, der die Führung des angeschlagenen Unternehmens Anfang des Jahres von Hartmut Mehdorn übernommen hatte. Zum Jahresstart flog der Lufthansa-Konkurrent aber erstmal wieder tiefer in die roten Zahlen. Auch wegen der Kosten für das laufende Sanierungsprogramm wuchs der Verlust im ersten Quartal unter dem Strich um ein Fünftel auf 196 Millionen Euro. Der saisontypische Verlust zehrte das Eigenkapital komplett auf: Es belief sich Ende März auf minus 53 Millionen Euro. Fluggesellschaften schreiben im Winter meist rote Zahlen. Ihre Gewinne fliegen sie vor allem in der Hauptreisezeit im Sommer ein.
Maschinen besser gefüllt
Während das Sitzplatzangebot ...
