Wien (pts006/16.05.2013/08:30) - Jeder fünfte Datenrettungspatient ist ein
vermeintlich ausfallsicheres RAID-System. Dieses alarmierende Ergebnis geht aus
der Auftragsstatistik des österreichweit führenden Datenrettungsunternehmens
Attingo hervor. Die als besonders ausfallsicher geltende RAID-Technologie
basiert auf Festplattenverbunden und kommt heute standardmäßig in mehr als 98
Prozent der Server zum Einsatz. Nahezu jedes Unternehmen mit eigener IT
verwendet damit bewusst oder unbewusst auch RAID-Systeme. Laut Wirtschaftskammer
Österreich betrifft dies mehr als 120.000 aktuell im Einsatz stehende Server in
ganz Österreich.
Backups vergessen
"Bei RAID-Systemen sind die einzelnen Festplatten zu virtuellen
Festplattenverbunden zusammengefasst. Um die Ausfallsicherheit zu maximieren
werden die Daten abwechselnd auf mehreren Festplatten gespeichert. Bei Ausfall
von ein oder zwei einzelnen Platten - je nach verwendeten RAID-Level - kann
immer noch über die verbleibenden Datenträger auf die Daten zugegriffen werden",
erklärt Nicolas Ehrschwendner die Vorteile und ergänzt: "Diese
Verbundtechnologie wird gern für Virtualisierung, Dokumentenmanagement oder
Datenbanken verwendet. Aber viel zu oft verlassen sich die Unternehmen auf ihr
'sicheres' System und vernachlässigen die unbedingt notwendigen Backups!"
Acht Platten gleichzeitig defekt
Dass auch RAID-Systeme durchaus ausfallen können, liegt einerseits daran, dass
sie mit Festplatten arbeiten. Denn die Hard Disks sind aufgrund ihrer
beweglichen Teile - mit den empfindlichen Schreibleseköpfen, die nur wenige
Nanometer über den sich bis zu 250 mal per Sekunde drehenden Magnetscheiben
schweben - per se anfällig für Hitze, Erschütterungen oder
Stromspannungsspitzen. So ist es theoretisch nur eine Frage der Zeit, bis alle
Datenträger eines RAID-Verbunds das Zeitliche segnen. Andererseits kommen
menschliche Fehler hinzu: "Auch in großen Unternehmen mit professionellen
Monitoring-Systemen kommt es immer wieder vor, dass der Ausfall von ein oder
zwei Festplatten übersehen wird, solange der Server normal arbeitet. Fällt dann
aber ein weiterer Datenträger aus, so ist das Verbundsystem offline, kein
Zugriff auf Daten ist mehr möglich.", betont Ehrschwendner.
Ebenso haben die Datenrettungsingenieure auch schon erlebt, dass bei Kunden
sogar acht oder zehn Festplatten in einem System gleichzeitig defekt wurden.
Dafür sind meist Stromspannungsspitzen oder produktionsbedingte
Materialschwächen verantwortlich. Generell sind auch immer größere
Speicherkapazitäten betroffen: Die bei Attingo "eingelieferten" RAID-Systeme
weisen aktuell durchschnittlich rund drei Terabyte Speichervolumen mit acht bis
zehn Festplatten auf.
http://www.attingo.at/datenrettung/server-raid-nas
Selbstrettung gefährlich
Damit der Ausfall nicht zur Katastrophe für ein Unternehmen wird, ist eine
professionelle Datenrettung bei den komplexen RAID-Systemen unerlässlich. Denn
Selbstrettungsversuche könnten die Situation verschlechtern und eine
professionelle Datenwiederherstellung erheblich erschweren. "Bei defekten
RAID-Systemen haben die hauseigenen IT-Teams keine Chance, selbst wieder an die
Daten zu gelangen", berichtet Nicolas Ehrschwendner. Zur Wiederherstellung ist
aufwendiges Know-how erforderlich, denn die meisten Hersteller von RAID-Systemen
verwenden proprietäre, also nicht quellenoffene Software und Algorithmen.
Wiederherstellung vollständig möglich
Der Attingo-Chef erklärt: "Wir sind auf RAID-Rettung spezialisiert und haben
alle auf dem Markt befindlichen Controller, auch die veralteten, per Reverse
Engineering analysiert, so dass wir diese per Software simulieren können -
unabhängig von Anzahl und Typ der Datenträger oder Betriebssystemen. Deshalb
gelingt es unseren Ingenieuren in mehr als 95 Prozent der Fälle verlorene Daten
aus defekten RAID-Systemen vollständig wieder herzustellen - auch nach
missglückten Rebuilds und auch nachdem andere Datenrettungsanbieter bereits
gescheitert sind.
Über Attingo Datenrettung GmbH
Attingo betreibt modernste hauseigene Reinraumlabore in Wien, Hamburg und
Amsterdam. Das Unternehmen ist seit mehr als 16 Jahren auf die
Datenwiederherstellung von Servern, komplexen RAID-Systemen und
Einzelfestplatten spezialisiert, unabhängig vom Betriebs- und Dateisystem.
Attingo ist in Notfällen für seine Kunden 24/7 erreichbar.
(Ende)
Aussender: Attingo Datenrettung GmbH
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Nicolas Ehrschwendner
Tel.: (01) 2360101
E-Mail: ne@attingo.at
Website: www.attingo.at
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20130516006
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH http://www.pressetext.com - Die
inhaltliche Verantwortung für redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei
pressetext, für Pressemitteilungen (pts) beim jeweiligen Aussender. Weitere
Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter
info@pressetext.com oder Tel. +43-1-81140-300. (END) Dow Jones NewswiresMay 16, 2013 02:30 ET (06:30 GMT)
vermeintlich ausfallsicheres RAID-System. Dieses alarmierende Ergebnis geht aus
der Auftragsstatistik des österreichweit führenden Datenrettungsunternehmens
Attingo hervor. Die als besonders ausfallsicher geltende RAID-Technologie
basiert auf Festplattenverbunden und kommt heute standardmäßig in mehr als 98
Prozent der Server zum Einsatz. Nahezu jedes Unternehmen mit eigener IT
verwendet damit bewusst oder unbewusst auch RAID-Systeme. Laut Wirtschaftskammer
Österreich betrifft dies mehr als 120.000 aktuell im Einsatz stehende Server in
ganz Österreich.
Backups vergessen
"Bei RAID-Systemen sind die einzelnen Festplatten zu virtuellen
Festplattenverbunden zusammengefasst. Um die Ausfallsicherheit zu maximieren
werden die Daten abwechselnd auf mehreren Festplatten gespeichert. Bei Ausfall
von ein oder zwei einzelnen Platten - je nach verwendeten RAID-Level - kann
immer noch über die verbleibenden Datenträger auf die Daten zugegriffen werden",
erklärt Nicolas Ehrschwendner die Vorteile und ergänzt: "Diese
Verbundtechnologie wird gern für Virtualisierung, Dokumentenmanagement oder
Datenbanken verwendet. Aber viel zu oft verlassen sich die Unternehmen auf ihr
'sicheres' System und vernachlässigen die unbedingt notwendigen Backups!"
Acht Platten gleichzeitig defekt
Dass auch RAID-Systeme durchaus ausfallen können, liegt einerseits daran, dass
sie mit Festplatten arbeiten. Denn die Hard Disks sind aufgrund ihrer
beweglichen Teile - mit den empfindlichen Schreibleseköpfen, die nur wenige
Nanometer über den sich bis zu 250 mal per Sekunde drehenden Magnetscheiben
schweben - per se anfällig für Hitze, Erschütterungen oder
Stromspannungsspitzen. So ist es theoretisch nur eine Frage der Zeit, bis alle
Datenträger eines RAID-Verbunds das Zeitliche segnen. Andererseits kommen
menschliche Fehler hinzu: "Auch in großen Unternehmen mit professionellen
Monitoring-Systemen kommt es immer wieder vor, dass der Ausfall von ein oder
zwei Festplatten übersehen wird, solange der Server normal arbeitet. Fällt dann
aber ein weiterer Datenträger aus, so ist das Verbundsystem offline, kein
Zugriff auf Daten ist mehr möglich.", betont Ehrschwendner.
Ebenso haben die Datenrettungsingenieure auch schon erlebt, dass bei Kunden
sogar acht oder zehn Festplatten in einem System gleichzeitig defekt wurden.
Dafür sind meist Stromspannungsspitzen oder produktionsbedingte
Materialschwächen verantwortlich. Generell sind auch immer größere
Speicherkapazitäten betroffen: Die bei Attingo "eingelieferten" RAID-Systeme
weisen aktuell durchschnittlich rund drei Terabyte Speichervolumen mit acht bis
zehn Festplatten auf.
http://www.attingo.at/datenrettung/server-raid-nas
Selbstrettung gefährlich
Damit der Ausfall nicht zur Katastrophe für ein Unternehmen wird, ist eine
professionelle Datenrettung bei den komplexen RAID-Systemen unerlässlich. Denn
Selbstrettungsversuche könnten die Situation verschlechtern und eine
professionelle Datenwiederherstellung erheblich erschweren. "Bei defekten
RAID-Systemen haben die hauseigenen IT-Teams keine Chance, selbst wieder an die
Daten zu gelangen", berichtet Nicolas Ehrschwendner. Zur Wiederherstellung ist
aufwendiges Know-how erforderlich, denn die meisten Hersteller von RAID-Systemen
verwenden proprietäre, also nicht quellenoffene Software und Algorithmen.
Wiederherstellung vollständig möglich
Der Attingo-Chef erklärt: "Wir sind auf RAID-Rettung spezialisiert und haben
alle auf dem Markt befindlichen Controller, auch die veralteten, per Reverse
Engineering analysiert, so dass wir diese per Software simulieren können -
unabhängig von Anzahl und Typ der Datenträger oder Betriebssystemen. Deshalb
gelingt es unseren Ingenieuren in mehr als 95 Prozent der Fälle verlorene Daten
aus defekten RAID-Systemen vollständig wieder herzustellen - auch nach
missglückten Rebuilds und auch nachdem andere Datenrettungsanbieter bereits
gescheitert sind.
Über Attingo Datenrettung GmbH
Attingo betreibt modernste hauseigene Reinraumlabore in Wien, Hamburg und
Amsterdam. Das Unternehmen ist seit mehr als 16 Jahren auf die
Datenwiederherstellung von Servern, komplexen RAID-Systemen und
Einzelfestplatten spezialisiert, unabhängig vom Betriebs- und Dateisystem.
Attingo ist in Notfällen für seine Kunden 24/7 erreichbar.
(Ende)
Aussender: Attingo Datenrettung GmbH
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Nicolas Ehrschwendner
Tel.: (01) 2360101
E-Mail: ne@attingo.at
Website: www.attingo.at
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20130516006
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