Manche Anleger wünschen sich manchmal, sie hätten sich nie auf die Börse eingelassen. Sie haben es mit Valueaktien versucht und sind gescheitert, sie haben es mit Zockeraktien probiert und haben sich die Finger verbrannt. Sie haben sich auf das kurzfristige Daytrading eingelassen und wurden immer wieder ausgestoppt, bis das Tradingkapital dahin war. Im Rückblick verstehen diese Anleger, dass ein Leben ohne Aktien bedeutend ruhiger ist, als täglich am Nerv der Märkte zu sein.
Viele Anleger verfallen dem Reiz des Marktes. Es geht dort im Fast-Modus schnell nach oben und nach unten. Handeln kann man in beide Richtungen und damit gibt es keine Pausen mehr. Gewinne locken den Anleger zu jederzeit. Vor allem ist er überzeugt davon, dass er die Chancen am Markt nur in Profite umwandeln muss. Das klingt oftmals zu einfach. Diesem selbstgemachten Druck, immer am Puls der Börse sein zu müssen, verfallen sehr viele Marktteilnehmer. Das ist eine Illusion, die sich hartnäckig hält.
Denn es gibt auch eine Welt ohne Aktien und Trading. Das geht in der ganzen Berichterstattung in den Medien gänzlich unter. Auf fast jeder Webseite, die sich mit Nachrichten beschäftigt, ist ein Teil dem Börsengeschehen gewidmet. Steigt der DAX oder fällt er? Wer sind die Tops und wer die Flops am heutigen Tag? Solche Fragen suchen nach Antworten. Vor allem rieseln unaufhörlich Gründe auf den Leser ein, die die Bewegung des DAX erklären. Als wäre das alles nicht genug, gibt es auch ...
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