In den USA ist der Chemiekonzern Dow Chemical wegen Preisabsprachen zu einer Geldstrafe von 1,2 Mrd. $ verurteilt worden. Ein Gericht im US-Bundesstaat Kansas sah es nun als erwiesen an, dass der BASF-Konkurrent zusammen mit anderen Herstellern heimlich höhere Preise für die Industrie-Chemikalie Urethan vereinbarte. Dadurch ist den Kunden ein großer Schaden entstanden. Das Kartell war 2005 aufgeflogen. Involviert war eine ganze Reihe von Konzernen, darunter auch die deutschen Hersteller Bayer und BASF. In beiden Fällen wurde in den vergangenen Jahren eine außergerichtliche Einigung erreicht: Bayer zahlte 55 Mio. $ und BASF 51 Mio. $. Dow muss ein wenig mehr zahlen...
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
© 2013 Bernecker Börsenbriefe
