Von Dana Cimilluca und Jeanne Whalen
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat kein Interesse an dem Generikakonzern Actavis. Ein Gebot für den Hersteller von Nachahmermedikamenten werde nicht erwogen, sagte ein Sprecher des Baseler Konzerns am Donnerstag. Zuvor hatte es aus Kreisen geheißen, dass Novartis eine Offerte für die Nummer drei der Branche prüfe.
Actavis ist trotz einer Marktkapitalisierung von fast 16 Milliarden Dollar ein begehrtes Übernahmeobjekt und strebt seinerseits die Akquisition des kleineren Rivalen Warner Chilcott an. Informanten zufolge hat Actavis schon Annäherungsversuche von Valeant Pharmaceuticals und Mylan zurückgeschlagen.
Die fragmentierte und wettbewerbsintensive Generikabranche ist Analysten zufolge reif für eine Konsolidierungswelle. Die Konzerne versuchen, durch Übernahmen Kostenvorteile zu erzielen und eine kritische Masse zu erreichen, um im Wettbewerb besser bestehen zu können.
Die Branche leidet unter dem scharfen Wettbewerb, zudem wird es immer schwieriger, vom Patentverlust der großen Blockbuster-Medikamente etablierter Pharmagrößen zu profitieren.
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