Der australischen Hochtief-Tochter Leighton droht wegen ihrer Gewinnwarnung im April 2011 eine Sammelklage von Investoren. Die Kanzlei Maurice Blackburn erneuerte am Donnerstag ihre Vorwürfe aus dem Jahr 2011 und kündigte nun die Einreichung der Klage an, wie Leighton berichtete. Seit eineinhalb Jahren arbeitet die Kanzlei an dieser Sammelklage.
Maurice Blackburn wirft dem Baukonzern vor, seine fortlaufende Offenlegungspflicht verletzt und die Anteilseigner nicht rechtzeitig über Kostensteigerungen, Verzögerungen bei zwei Großprojekten und die Notwendigkeit weiterer Abschreibungen bei einem Joint Venture informiert zu haben. Der in Sydney ansässige Konzern hatte im Jahr 2011 die Prognose für das Geschäftsjahr wegen massiver Abschreibungen drastisch reduziert und einen Verlust von 427 Millionen australischen Dollar in Aussicht gestellt - zuvor war Leighton noch von einem Gewinn von 480 Millionen Dollar ausgegangen.
Die Kanzlei wirft Leighton vor, diese hätte früher über die Probleme berichten müssen. Leighton sieht dagegen keine Grundlage für eine Klage und will sich nun "energisch" verteidigen.
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May 17, 2013 00:42 ET (04:42 GMT)
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