Von Bob Tita
Der amerikanische Baumaschinenhersteller Caterpillar muss bei der umstrittenen Übernahme des chinesischen Unternehmens ERA Mining etwas weniger tief in die Tasche greifen. Der US-Konzern hatte den Spezialisten für Bergbaumaschienen im Jahr 2011 für 700 Millionen US-Dollar übernommen. Kurz darauf beklagten sich die Amerikaner über eine falsche Bilanzierung beim Kaufobjekt. Hinzu kamen schwächere Bergbauaktivitäten in China, so dass Caterpillar im Januar den Wert von ERA Mining um 580 Millionen Dollar abschreiben musste.
Die Misserfolgsgeschichte klingt nun etwas besser: Caterpillar einigte sich mit den früheren ERA-Eigentümern auf eine Restzahlung von nur noch 29,5 Millionen Dollar. Eigentlich hatten die früheren Eigentümer des chinesischen Unternehmens noch einen offenen Anspruch von 164,5 Millionen Dollar. Damit reduziert sich der Kaufpreis für das Unternehmen nun um 135 Millionen Dollar. Mit der Einigung wird der Streit um ERA beigelegt. Caterpillar verzichtet darauf, einen Schuldigen für die Bilanzunregelmäßigkeiten zu benennen.
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May 17, 2013 02:13 ET (06:13 GMT)
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