Die Ölpreise haben am Freitag leicht ins Plus gedreht und damit ihre starken Vortagesgewinne noch etwas ausbauen können. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete gegen Mittag 104,17 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni kostete 95,41 Dollar und war damit 25 Cent teurer.
Im weiteren Handelsverlauf rechnen Händler zunächst mit wenig Bewegung bei den Ölpreisen. Kurz vor dem Wochenende stehen nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für Impulse sorgen könnten. Erst am Nachmittag könnte Daten zur Stimmung der Verbraucher in den USA die Ölpreise wieder in die ein oder andere Richtung treiben.
Am Vortag hatte die Aussicht auf eine weiter extrem lockere Geldpolitik in den USA den Preis für US-Rohöl zeitweise um bis zu zwei Dollar nach oben getrieben. Nach Einschätzung von Experten hatten unerwartet schwache Konjunkturdaten Spekulationen über ein baldiges Zurückfahren der Anleihekäufe durch die US-Notenbank ordentlich Wind aus den Segeln genommen.
Der Preis für Opec-Rohöl legte zuletzt ebenfalls zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 100,85 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl
AXC0097 2013-05-17/11:58
